Zu Anfang müssen wir mit einem Missverständnis aufräumen: Mumins sind keine Mininilpferde, auch wenn sie daran erinnern mögen. Nein, es sind Trolle, die die finnlandschwedische Künstlerin Tove Jansson ...
Tolle Trolle: Vor 80 Jahren erfand Tove Jansson die Welt der Mumins. Eine Ausstellung im Literaturhaus München gibt Einblicke in Leben und Fantasie der finnischen Künstlerin. Von der niedlichen ...
Die häufigsten Ursachen einer Hyperkaliämie sind eine verminderte renale Ausscheidung bei akuter oder chronischer Niereninsuffizienz und Medikamente, die sich auf das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) auswirken.
Wenn die vermehrte Kaliumaufnahme anhält, wird eine Aldosteronsekretion stimuliert und als Folge nimmt die renale Kaliumausscheidung zu. Zusätzlich ist die Kaliumreabsorption aus dem Stuhl einer gewissen Regulation unterworfen und kann bei chronischem Kaliumüberschuss um bis zu 50% abfallen.
Die Hyperkaliämie bezeichnet die Erhöhung des Kaliumgehaltes im Blut. Bei einem chronischen Nierenversagen kann die Niere das vorhandene Kalium nicht mehr hinreichend ausscheiden.
Wichtig: Ein auffälliger Befund ist häufig ein Hinweis auf verminderte Ausscheidung, nicht die eigentliche Ursache. Die Frage lautet deshalb: Warum schafft der Körper den Ausgleich gerade nicht?
Eine Hypokalzämie kann asymptomatisch verlaufen und ist häufig ein Zufallsbefund, der bei Blutuntersuchungen oder als EKG-Veränderung auffällt. Bei symptomatischer Hypokalzämie ist die Tetanie das klinische Leitsymptom.
Es zeigt sich eine Exazerbation der Hyperkaliämie und ihrer Folgen bei Hyponatriämie, Hypokalzämie oder Azidose (4). Demnach sollte bei der Diagnosestellung und Therapie auch auf diese Faktoren Rücksicht genommen werden.
Hyperkalzämie bedeutet eine Serumkonzentration des Gesamtkalziums > 10,4 mg/dl (> 2,60 mmol/l) oder eine Konzentration des ionisierten Kalziums im Serum > 5,2 mg/dl (> 1,30 mmol/l). Die wichtigsten Ursachen sind ein Hyperparathyreoidismus, eine Vitamin-D-Intoxikation und Malignome. Die klinischen Symptome sind Polyurie, Verstopfung, Muskelschwäche, Verwirrung und Koma. Die Diagnose wird ...